Donnerstag, 8. Dezember 2016

Wenn's draussen friert...




...wärmt so ein zimtiger Wintereintopf super von innen. Obwohl die Farbe eher an Schlachtschüssel erinnert, ist absolut kein Blut drin. Mein Sohn liebt den Eintopf, seit wir ihn zum ersten Mal gekocht haben, und das war noch zu einer Zeit, als er rote Lebensmittel kategorisch ablehnte. Selbst Erdbeeren wollte er damals nicht einmal probieren. Hätte nie gedacht, dass ausgerechnet rote Bete ihn dann auf den Geschmack bringen würde.

Für zwei große und zwei bis drei kleine Esser braucht man:

5 Karotten
2 Pastinaken
2 mittelgroße Rote Bete
6 Kartoffeln
3-4 Esslöffel Rapsöl (zum Kochen nicht das kaltgepresste nehmen)
1 1/2 Würfel Gemüsebrühe (zum Beispiel von Alnatura)
1 Lorbeerblatt
1/4 - 1/2 Teelöffel Zimt
evtl. Salz, Pfeffer

für die Creme (optional)
1-2 Esslöffel Cashewmus oder pürierte, gehäutete Mandeln
einige Spritzer Zitronensaft und Hefeflocken nach Geschmack
Salz

So geht's: Gemüse putzen, schälen und grob würfeln. In einem Topf das Öl erhitzen und das Gemüse kurz darin andünsten, dann einen Liter Wasser (oder so viel, dass das Gemüse bedeckt ist) angießen, Gemüsebrühe, Lorbeerblatt und Zimt zufügen. Deckel auf den Topf geben und alles zum Kochen bringen, dann die Hitze reduzieren und das Ganze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Zwischendurch umrühren und probieren, ob das Gemüse die gewünschte Bissfestigkeit hat.
Wer mag, kann auf jeden Teller noch einen Klecks Creme geben, dafür einfach das Cashewmus mit ein bisschen Wasser glattrühren und mit Salz, Zitronensaft und Hefeflocken abschmecken.
Oder die pürierten Mandeln mit etwas Wasser glatt rühren, die passen finde ich pur am besten.

Dazu schmeckt Feldsalat mit Walnüssen, Orangen- oder Birnenspalten, Olivenöl und Balsamico.
>> Winterglück perfekt.



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